Pressemeldung: AUTOMOBIL mit Tuning & Sound Convention ist eröffnet

AUTOMOBIL mit Tuning & Sound Convention 2018

16. – 18. Februar 2018, Messe Freiburg

AUTOMOBIL mit Tuning & Sound Convention ist eröffnet.

300 Neufahrzeuge, über 40 Marken und einige Weltneuheiten erwarten die Besucher.

Freiburger Autogespräch skizziert Zukunft der Branche.

Freiburgs Oberbürgermeister Dr. Dieter Salomon eröffnete am gestrigen Abend in Anwesenheit von rund 700 geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft die 33. AUTOMOBIL. Die zweitgrößte Automobilmesse Deutschlands, branchenintern gern als „kleine IAA“ bezeichnet, erhält ihren Sonderstatus in der Automobilbranche durch ihre einzigartige Zusammenarbeit der Freiburger Autohändler mit der veranstaltenden Messegesellschaft und bildet traditionell den Startschuss ins aktuelle Autojahr.

Zusammen mit der 8. Tuning & Sound Convention stellt die AUTOMOBIL als Messe für den Endverbraucher über 300 Neufahrzeuge von rund 40 Marken aus und zeigt so Neuheiten, Highlights und aktuelle Trends der Automobilbranche. Neben der Präsentation von Weltpremieren, Oldtimern, exklusiven Sportwagen sowie individualisierten Motorrädern und Pkw wird dem Messebesucher ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm geboten.


Die Eröffnung hat immer mehr den Charakter eines Events angenommen – die Aussteller wetteifern an ihren Ständen mit Programmpunkten, kulinarische Leckereien locken den Besucher zu den verschiedenen Marken ebenso wie Premieren, beispielsweise der BMW der X2 oder der M5, bei Volvo der XC 40 oder bei Mercedes der CLS, so dass ein Bummel durch die Messehallen am Eröffnungsabend der „kleinen IAA“ auch der Teilhabe an einer großen, bunten und unterhaltsamen Show gleichkommt. Hier setzt die AUTOMOBIL ganz klar ein weiteres Zeichen, unterstreicht ihre Einmaligkeit!


In ihren Eröffnungsstatements haben Messechef Daniel Strowitzki, Oberbürgermeister Dr. Dieter Salomon und der Sprecher der Interessengemeinschaft Freiburger Autohäuser, Tobias Gutgsell, übereinstimmend darauf hingewiesen, dass Auto fahren und damit Auto kaufen etwas mit „erlebter Emotion“ zu tun habe. Ob Vernunft-, Traum- oder Trendauto, die Deutschen wollen „ihr“ Auto und, so habe eine Studie ergeben, die Fahrt zum Arbeitsplatz in einem Sportwagen setze ebenso viele positive Emotionen frei wie eine Achterbahnfahrt: „Ein Auto ist also auch ein Gute-Laune-Hilfsmittel“, folgerte Daniel Strowitzki.
41 Prozent der Deutschen wollten in den kommenden 18 Monaten ein neues Fahrzeug kaufen, so eine Studie. Die AUTOMOBIL, die Fahrzeuge „zum Anfassen“ bietet, kommt da genau richtig: „Wenn Sie wollen, können Sie hier ein Auto ordern und am Sonntagabend, nach Messeschluss, gleich mitnehmen“, so Dieter Salomon.


Wer Benzin im Blut hat – und das haben viele Zeitgenossen und -genossinnen - der weiß, welches Fahrzeug, welches Konzept ihm am besten gefällt. Auch 2018 kann daher der Messebesucher wieder abstimmen, den AUTOMOBIL AWARD vergeben in den Kategorien „Neuheiten & Highlights“ und „alternative Antriebskonzepte“. Die Verleihung der Auszeichnung findet am kommenden Sonntag um 16 Uhr auf der Bühne in Halle 4 statt. Und: Mitmachen lohnt sich, denn man hat die Chance auf einen 10.000 Euro Auto-Einkaufsgutschein.


Auftakt der 33. AUTOMOBIL war das „Freiburger Autogespräch“, welches zum sechsten Mal in Folge stattfand. FWTM Geschäftsführer Daniel Strowitzki und Tobias Gutgsell, Geschäftsführer der Märtin GmbH, betonten eingangs, dass jeder der teilnehmenden Händler das gleiche Ziel verfolgt: die Besucher mit einer Vielfältigkeit an Produkten und Highlights zu begeistern. Vertreter von Händlern und Herstellern – insgesamt rund 30 Fachleute – diskutierten engagiert die aktuelle Situation der Automobilbranche und deren Zukunft. Neben vielen anderen Teilthemen konzentrierte sich das Autogespräch auf die Blöcke „Autonomes Fahren“, „Connectivity“ und „E-Mobility“. Auch Freiburger Punkte kamen nicht zu kurz, reichten von individueller Mobilität über Carsharing, der hiesigen Nachfrage nach E-Autos bis hin zu Fahr-verboten, insbesondere vor dem Hintergrund des inzwischen umstrittenen Dieselmotors.


Doch ohne Diesel, so ergab das Gespräch, werde man auch in Zukunft nicht auskommen: “Wer lange Strecken fährt und dies wirtschaftlich und mit wenig Kraftstoffverbrauch tun möchte, der kommt am Diesel nicht vorbei“, so die einhellige Meinung der Autohändler. „Diesel ist für Langstrecken das effizienteste Antriebsmodell“, fasste Wolfgang Kopplin, Geschäftsführer der FordWerke, zusammen. Zudem, so Dieter Rüd, Inhaber eines Citroën- und Mazda-Autohauses sei der Verbrennungsmotor, allen Unkenrufen zum Trotz, noch lange nicht ausgereizt: Man arbeite, so Rüd, an der nächsten Generation, die – obwohl Benziner – ebenso wenig wie der Dieselmotor verbrauche und die Umwelt deutlich weniger belaste.
Dennoch hat, zumindest in Deutschland, der Diesel Marktanteile verloren, ohne dass alternative und damit umweltfreundlichere Antriebsvarianten gepunktet hätten. Thomas Kestenholz, Geschäftsführer der Schweizer Kestenholz GmbH (Mercedes-Benz und Smart) betonte, „In der Schweiz wird das Thema Diesel, wenn überhaupt, deutlich weniger intensiv diskutiert.“ Bundes-weit erreichten die Alternativvarianten gerade Mal knappe vier Prozent, in Freiburg und Umland sechs Prozent, wie Sascha Mattes von Invention2Go erklärte. Mattes berät Unternehmen, wie man auf klassische Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor verzichten kann. Die schwache Nachfrage nach vor allem E-Mobilen trotz Kaufanreizen führten Händler und Vertreter der Firmen übereinstimmend auf die fehlende Infrastruktur und die Ungewissheit, welches Konzept sich am Ende durchsetzen werde, zu-rück.


Digitalisierung könne bedeuten, so Peter Kraft, Geschäftsführer des Porsche Zentrums Freiburg, dass in Zukunft Kunden ein Auto am heimischen Computer konfigurierten und dann bestell-ten, ohne das Autohaus einmal betreten zu haben. „Aber“, so fügte er mit leisem Lächeln hinzu, „eine Probefahrt macht halt doch viel mehr Spaß!“ „Autos sind Emotion“, diesen Satz des früheren Porsche-Chefs Wendelin Wiedeking bejahten alle Gesprächsteilnehmer – was bedeute, so die Runde, dass das Auto, der Autofahrer auch künftig nicht ohne das klassische Autohaus auskommen werde. Jürgen Dreger von der BHG Autohandelsgesellschaft mbH (Audi, Skoda, VW): „Digitalisierung wird immer wichtiger – aber deswegen wird man die Händler und Verkaufsberater weiter brauchen!“


„Autonomes Fahren“, sei, so Alexander Hildebrandt, Leiter Produktmanagement der BMW Group, heute schon möglich, es fehle lediglich an gesetzlichen Rahmenbedingungen – beispielsweise, wer die Verantwortung übernehme, wenn ein führerloses Gefährt in einen Unfall verwickelt werde. Bis 2019, so seine Aussage, werde es aber diese Regelungen geben.


„Macht weiter so“, das war übereinstimmend die Aufforderung der Werksvertreter an die Händler: Die „kleine IAA“ sei die einzige Verkaufsmesse, wo „Konkurrenten“ gemeinsam zum Wohle der Kunden zusammenarbeiteten und ein aktuelles Abbild der Branche „zum Anfassen“ böten. Und dies mit Erfolg: „2017 haben wir auf der AUTOMOBIL direkt 186 Autos verkauft“, berichtete Peter König vom Ford-Händler Ernst und König GmbH. Die BHG-Gruppe setzte bei der gleichen Messe 67 Fahrzeuge, vom Klein-wagen bis zum Nutzfahrzeug, ab und da „ist das Nachmessegeschäft noch nicht eingerechnet!“
Messechef Daniel Strowitzki schloss das „6. Freiburger Autogespräch“ mit einem ausdrücklichen Dank an die teilnehmenden Gäste: „Ich danke Ihnen für die gute Zusammenarbeit und ich kann heute schon sagen: Wir haben sicher 2018 nicht das letzte Mal eine AUTOMOBIL in Freiburg eröffnet!“
Veranstalter: FWTM - Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH & Co. KG


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